Computer-Pädagogik

 

Zu unserer Computer-Pädagogik :

Unsere Erfahrung zeigt, dass gerade über den Computer verschiedene erwünschte Entwicklungen initiiert und befördert werden können. Die Nutzung der Neuen Technologien, speziell von Computern und Standard-Software, kann in unserer Zeit mit Fug und Recht als „Vierte Kulturtechnik“ bezeichnet werden.

In der Computer-Pädagogik kann die Vierte Kulturtechnik genutzt werden, um Menschen verschiedensten Alters Kenntnisse in den klassischen Kulturtechniken zu vermitteln.

Dies ist auf unterschiedliche Art und Weise möglich.
Für herkömmliches Arbeiten in Kursen mit (relativ) festem Programm sind bei den TeilnehmerInnen verschiedene Ressourcen wie gute Kenntnisse der deutschen Sprache und durchschnittliche Fertigkeiten hinsichtlich Feinmotorik, Auge-Hand-Koordination, räumlichem Vorstellungsvermögen, Abstraktionsvermögen etc. unverzichtbare Voraussetzungen.

Wo diese Voraussetzungen fehlen, sind innovative Konzepte von Computer-Pädagogik nötig. Diese müssen sich kompromisslos am Individuum, der individuellen Gruppe von TeilnehmerInnen und den Bedürfnissen und Kenntnissen aller TeilnehmerInnen orientieren.

Bildlich: die Menschen müssen dort abgeholt werden, wo sie stehen.
Fantasie, Wissensdurst, Experimentierfreudigkeit und das Bedürfnis, sich selbst darzustellen sind Ressourcen, aus denen fast alle Menschen schöpfen können. Diese Ressourcen müssen in der individuellen Anpassung von Basiskonzepten berücksichtigt werden. Soweit möglich soll der Inhalt, anhand dessen Fertigkeiten vermittelt werden, der Lebenswelt der TeilnehmerInnen entstammen.

Letztlich ist anhand nahezu jeden Inhalts eines Projektes die Vermittlung aller gewünschten Kenntnisse und Fertigkeiten realisierbar. Wir legen besonders grossen Wert darauf, bei unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen jeglichen Anschein von Wissensvermittlung zu vermeiden. Da das klassische Einzel-Lernen in unseren Projekten eine untergeordnete Rolle spielt und das Gruppen-Lernen im Vordergrund steht, können wir mit unseren Gruppen die übliche Distanz zwischen Lehrenden und Lernenden überwinden.

Ergebnisorientierung tritt in den Hintergrund. Ohnehin ist oft nicht oder nur schwer erkennbar, ob und welche Lerneffekte eintreten. Wir bemühen uns darum, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der sich unsere Teilnehmer ausprobieren können. In kleinen Schritten erleben die Menschen schnell Erfolg, der die Motivation der Individuen ebenso steigert, wie er das Gruppenklima verbessert. Langfristig kann die Beschäftigung mit Computern, begleitet von Auseinandersetzung mit sich selbst, der eigenen Gruppe und den PädagogInnen, niemals ohne Lerneffekt bleiben.

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