In der Computer-Pädagogik kann die Vierte Kulturtechnik genutzt werden, um Menschen verschiedensten Alters Kenntnisse in den klassischen Kulturtechniken zu vermitteln.
Wo diese Voraussetzungen fehlen, sind innovative Konzepte von Computer-Pädagogik nötig. Diese müssen sich kompromisslos am Individuum, der individuellen Gruppe von TeilnehmerInnen und den Bedürfnissen und Kenntnissen aller TeilnehmerInnen orientieren.
Letztlich ist anhand nahezu jeden Inhalts eines Projektes die Vermittlung aller gewünschten Kenntnisse und Fertigkeiten realisierbar. Wir legen besonders grossen Wert darauf, bei unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen jeglichen Anschein von Wissensvermittlung zu vermeiden. Da das klassische Einzel-Lernen in unseren Projekten eine untergeordnete Rolle spielt und das Gruppen-Lernen im Vordergrund steht, können wir mit unseren Gruppen die übliche Distanz zwischen Lehrenden und Lernenden überwinden.
Ergebnisorientierung tritt in den Hintergrund. Ohnehin ist oft nicht oder nur schwer erkennbar, ob und welche Lerneffekte eintreten. Wir bemühen uns darum, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der sich unsere Teilnehmer ausprobieren können. In kleinen Schritten erleben die Menschen schnell Erfolg, der die Motivation der Individuen ebenso steigert, wie er das Gruppenklima verbessert. Langfristig kann die Beschäftigung mit Computern, begleitet von Auseinandersetzung mit sich selbst, der eigenen Gruppe und den PädagogInnen, niemals ohne Lerneffekt bleiben.
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